
Der Spread fünfjähriger Credit Default Swaps auf CoreWeave erreichte einen Rekord und gab anschließend nach. Unterdessen behielten Anleger die steigenden Absicherungskosten bei großen Tech-Unternehmen im Blick.
Der Spread fünfjähriger Credit Default Swaps auf CoreWeave erreichte diese Woche mit 1,14 % einen Rekord, bevor er auf 1,03 % nachgab. Anleger zahlten mehr, um sich gegen mögliche Zahlungsausfälle von Technologieunternehmen abzusichern.
Der Rechenzentrumsbetreiber hat Schulden von mehr als 50 Milliarden US-Dollar aufgenommen. Seine 2031 fälligen Anleihen rentierten mit 15,78 %, berichtete ABC News. Credit Default Swaps sind Verträge, mit denen sich Anleger gegen Verluste absichern können, falls ein Schuldner ausfällt.
Anna Wu, Gründerin von Floodlines Research, sagte, die Rekordwerte spiegelten die Sorge darüber wider, wie der Ausbau der künstlichen Intelligenz finanziert werde. Die Stimmung gegenüber Technologie sei fragil. Vorerst beträfen die Sorgen jedoch eher die Stimmung als die Fundamentaldaten.
Dem Bericht zufolge stiegen die Kosten für Credit Default Swaps auf Oracle diese Woche um 0,3 %. Auch die Absicherungskosten gegen Zahlungsausfälle bei Nvidia, STMicroelectronics und SpaceX legten deutlich zu. Die Spreads für Amazon, Alphabet und Meta bewegten sich ebenfalls auf Rekordniveau.
Henry Jennings, Analyst bei Marcus Today, bezeichnete CoreWeave als Warnsignal für die übermäßige Verschuldung großer Tech-Unternehmen. Den Credit Default Swaps zufolge lag die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls innerhalb von fünf Jahren bei 60 %. Jim Reid, Stratege bei der Deutschen Bank, sagte, Anleger sollten die Bewegungen an den Kreditmärkten aufmerksam verfolgen, da zunehmend KI-Investitionen über Schulden finanziert würden.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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