
Ein Rekordauftragsbestand und ein höherer Umsatzausblick für das Geschäftsjahr 2027 stützen das Wachstum. Kundenkonzentration, Projektverzögerungen und Margendruck bleiben jedoch Risiken.
Dycom Industries wird trotz eines wachsenden Auftragsbestands mit einem niedrigeren erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis gehandelt als die Vergleichswerte der Branche, des Sektors und des S&P 500. Zacks Equity Research bezifferte das erwartete KGV für die kommenden zwölf Monate auf 13,93. Für die Branche lag es bei 17,5, für den Sektor bei 17,57 und für den S&P 500 bei 19,83. Dem Artikel zufolge waren die Aktien seit Jahresbeginn um 20,9 % gefallen. Am Dienstag um 14:16 Uhr UTC notierten sie bei 267,24 Dollar und damit 0,09 % über dem Schlusskurs des Vortags.
Die Vertragsumsätze stiegen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2027 im Jahresvergleich um 50,6 % auf 3,97 Milliarden Dollar. Das organische Wachstum betrug 20,5 %. Der Auftragsbestand erreichte zum 1. August mit 12,24 Milliarden Dollar einen Rekordwert und lag damit 53,2 % über dem Vorjahresniveau. Dycom erhöhte seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 auf 7,48 bis 7,66 Milliarden Dollar.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 schloss das Unternehmen die Übernahme von National Technology Integrators ab. Das Geschäft steuerte im Quartal rund 22,9 Millionen Dollar zum Umsatz bei. Zugleich erhöhte Dycom seine Umsatzprognose für den Geschäftsbereich Building Systems für das Gesamtjahr auf 1,58 bis 1,65 Milliarden Dollar.
Der Bereich Communications bleibt die wichtigste Umsatzquelle des Unternehmens. Auf ihn entfielen rund 3,18 Milliarden Dollar der 3,97 Milliarden Dollar Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2027. Das Management verschob rund 150 Millionen Dollar an Umsätzen aus Mobilfunkprogrammen auf das Geschäftsjahr 2028. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet es einen leichten Rückgang der bereinigten EBITDA-Marge im Bereich Communications.
Zacks nannte die Kundenkonzentration, den Zeitpunkt von Projekten, die Inflation und die Unsicherheit bei Zöllen als Risiken für die Profitabilität. Zudem stehe Dycom im Wettbewerb mit Quanta Services, EMCOR und MasTec, die unterschiedlich stark in verschiedenen Infrastrukturmärkten engagiert seien.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Quelle: Yahoo Finance
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