
Der Gründer von Greenlight Capital sagt, junge Amerikaner setzten lieber auf schnelle Gewinne als auf Wohneigentum. Käuferdaten deuten jedoch auf ein größeres Erschwinglichkeitsproblem hin.
David Einhorn sagt, jüngere Amerikaner seien zu ungeduldig, um mit Wohneigentum Vermögen aufzubauen. Sie jagten lieber Renditen mit Kryptowährungen, Aktien und Sportwetten hinterher. Der Mitgründer von Greenlight Capital äußerte sich dazu in Morgan Stanleys Reihe „Break the Playbook“, während sich die Zinsen für 30-jährige Hypotheken der Marke von 7 % näherten.
Einhorn sagte, der Kauf eines Hauses und die Tilgung einer Hypothek über 30 Jahre erforderten Disziplin, die möglicherweise knapp sei. Regelmäßig zu sparen könne ein verlässlicherer Weg sein, als auf schnelle Gewinne zu setzen.
Die jüngste Umfrage von Freddie Mac zeigt jedoch, was diese langfristige Verpflichtung kostet: Der durchschnittliche Zinssatz für eine 30-jährige Festhypothek lag am 17. September bei 6,95 %, nach 6,26 % ein Jahr zuvor. Bei einem Darlehen über 400.000 Dollar erhöhe der Anstieg gegenüber dem Ende Februar verzeichneten Zinssatz von 5,98 % die monatliche Rate um etwa 255 Dollar, berichtete AP.
Die Immobilienpreise stellen eine weitere Hürde dar. Der nationale S&P Cotality Case-Shiller-Index lag im Juni 2026 um 9,3 % über seinem Höchststand vom Juni 2022, obwohl sich der jährliche Preisanstieg auf 1,5 % verlangsamte.
Laut der Käuferumfrage 2025 der National Association of Realtors machten Erstkäufer gerade einmal 21 % der Käufer aus – ein Rekordtief. Ihr Medianalter stieg auf 40 Jahre. Die Befragten nannten hohe Mieten und Schulden, darunter Studienkredite, als Hindernisse beim Sparen für die Anzahlung.
Diese Daten belegen nicht, dass Ungeduld keine Rolle spielt. Regelmäßiges Sparen ist wichtig, und spekulative Wetten können Verluste bringen. Doch verzögertes Wohneigentum und ein sinkender Anteil an Erstkäufern lassen sich nur schwer allein mit mangelnder Geduld erklären, wenn sowohl die Finanzierung als auch der Kauf teuer sind.
Für Käufer stellt sich als Nächstes die Frage, ob die Zinsen genug sinken, um die monatlichen Raten zu entlasten, oder ob Preise und Finanzierungskosten Wohneigentum weiterhin unerschwinglich machen. Für Mieter muss Vermögensaufbau nicht bedeuten, sofort ein Haus zu kaufen: Regelmäßiges Sparen und Investieren bleiben Optionen. Doch bei beiden gilt es, Risiken und Erschwinglichkeit abzuwägen.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
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