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Energiekosten und höhere Zinsen verschärfen die Belastungen für die Weltwirtschaft

Makkler Newsroom
17. Oktober 2026 · Nach einer Meldung von Dünya, tagesschau
Foto: Nielsoncaetanosalmeron / Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Der IWF rechnet mit einem schwächeren Wachstum, während deutsche Haushalte und Unternehmen mit kräftigen Preisanstiegen bei Kraftstoff, Heizöl und Gas konfrontiert sind.

Das Wichtigste

  • Der IWF rechnet 2026 mit einem globalen Wachstum von 3,1 %, nach 3,5 % im Jahr 2025.
  • Die deutschen Benzin- und Dieselpreise stiegen binnen eines Jahres um rund 30 % beziehungsweise 45 %.
  • Der Heizölpreis in Deutschland stieg binnen eines Jahres um rund 80 %, laut tagesschau.
  • BBVA erwartet, dass sich das Wachstum in Spanien von 2,6 % im Jahr 2026 auf 2,1 % im Jahr 2027 verlangsamt.

Höhere Energiepreise und Finanzierungskosten belasten die Volkswirtschaften weltweit. Der IWF rechnet damit, dass sich das globale Wachstum 2026 auf 3,1 % verlangsamt, nach 3,5 % im Jahr 2025. In Deutschland erhöhen steigende Kraftstoff- und Heizkosten vor dem Winter den Druck auf Haushalte und Unternehmen.

Eine vom Wall Street Journal vorgelegte Einschätzung, über die Dünya berichtete, kommt zu dem Schluss, dass Länder mit geringen Erträgen aus Investitionen in künstliche Intelligenz die finanziellen Folgen hoher Kosten schwerer abfedern können. Der Bericht verweist auf Proteste in Frankreich, den Philippinen und Indonesien sowie auf Senegals Forderung nach Schuldenerleichterungen von internationalen Anleihegläubigern und chinesischen Staatsbanken im September.

Deutschlands Kostendruck vor dem Winter

Die deutschen Benzinpreise stiegen binnen eines Jahres um rund 30 %, die Dieselpreise um etwa 45 %, berichtete tagesschau. Die Energiepreise lagen im September 14,9 % über dem Vorjahresniveau, während die Inflationsrate 3,3 % betrug.

Die Heizölpreise stiegen im Jahresvergleich um rund 80 %, die Großhandelspreise für Gas um knapp 128 %, hieß es in dem Bericht. Zudem seien die deutschen Gasspeicherstände Anfang Oktober so niedrig gewesen wie noch nie zu diesem Zeitpunkt im Jahr. Einige Haushalte verschoben das Auffüllen ihrer Heizöltanks oder bestellten kleinere Mengen.

Auch höhere Kraftstoffrechnungen setzen Unternehmen zu. Der Inhaber eines Speditionsunternehmens nahe Schweinfurt sagte, allein der Kraftstoff habe die jährlichen Kosten im Vergleich zu 2020 um 1 Million Euro erhöht. Der Branchenverband warnte, Logistikunternehmen litten unter sinkender Liquidität, aufgeschobenen Investitionen und kleineren Fuhrparks.

Ab Januar ist ein Kraftstoffpreisdeckel geplant. Andrej Putisek von der Hochschule für Technik Stuttgart warnte, ein Preisdeckel könne die Nachfrage erhöhen und das Angebot verringern. Dadurch steige das Risiko von Engpässen.

Unterschiedlicher Druck in den Volkswirtschaften

Dünya berichtete, dass Thomas Ryan, Ökonom bei Capital Economics, den Anstieg der kanadischen Industrieumsätze im August auf Preiseffekte und nicht auf höhere Absatzmengen zurückführte. Neue US-Zölle belasteten die Branche, sagte er, und erhöhten das Abwärtsrisiko für eine erste Schätzung, wonach Kanadas Wirtschaft in diesem Monat um 0,2 % gewachsen sei.

Ökonomen von BBVA erwarten, dass sich das Wachstum in Spanien von 2,6 % im Jahr 2026 auf 2,1 % im Jahr 2027 abschwächt. Als Gründe nennen sie hohe Energiepreise, Inflation und Zinsen. Für 2027 sagen sie voraus, dass Katalonien schneller wächst als die Region Madrid. Exporte von Waren dürften die Expansion Kataloniens stützen.

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Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.

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