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IEA sieht knappe Dieselversorgung bis Ende 2027

Makkler Newsroom
14. Oktober 2026 · Nach einer Meldung von CNBC, Borsa Gündem

Die Agentur geht davon aus, dass höhere Raffinerieproduktion die Diesel-Lücke in diesem Quartal nicht schließen wird. Das Angebot könnte bis Ende 2027 knapp bleiben.

Das Wichtigste

  • Die IEA rechnet damit, dass die Dieselversorgung bis in die zweite Jahreshälfte 2027 knapp bleibt.
  • Die weltweiten Diesel-Exporte gingen im vergangenen Monat im Jahresvergleich um 700.000 Barrel pro Tag zurück.
  • Die IEA prognostiziert, dass die weltweite Ölnachfrage 2026 im Durchschnitt um 2,6 Millionen Barrel pro Tag sinken wird.

Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet damit, dass die Dieselversorgung bis in die zweite Jahreshälfte 2027 knapp bleibt. Als Grund nennt sie Störungen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Nach Angaben der Agentur wird das Angebot im vierten Quartal 2026 trotz einer erwarteten raschen Erholung der Raffinerieproduktion nicht ausreichen, um die Nachfrage zu decken.

Die weltweiten Diesel-Exporte gingen im vergangenen Monat im Jahresvergleich um 700.000 Barrel pro Tag zurück, wie aus IEA-Daten hervorgeht. Ein Rückgang um 1,3 Millionen Barrel pro Tag aus Russland und dem Nahen Osten wurde nach Angaben der Agentur nur teilweise durch höhere Liefermengen aus anderen Regionen ausgeglichen.

Die IEA erklärte, die Lagerbestände seien vor der winterlichen Nachfrage deutlich gesunken. Die Diesel-Großhandelspreise überstiegen Mitte September in Singapur 200 Dollar je Barrel und erreichten in Europa und den Vereinigten Staaten mit rund 220 Dollar Rekordstände.

Die Agentur prognostiziert, dass die weltweite Ölnachfrage 2026 im Durchschnitt um 2,6 Millionen Barrel pro Tag sinken wird. Diesel dürfte rund 25 % dieses Rückgangs ausmachen. Der türkischsprachige Bericht nannte als Gründe für die geringere Nachfrage unter anderem die angebotsseitigen Einschränkungen im Zusammenhang mit Iran, höhere Kraftstoffpreise und einen schwächeren Konjunkturausblick.

Die IEA erwartet, dass das weltweite Ölangebot in diesem Jahr im Durchschnitt um 5,8 Millionen Barrel pro Tag zurückgeht und 2027 dann um 7,7 Millionen Barrel pro Tag steigt. Sie warnte, neue Angriffe am Golf könnten die Erholung gefährden.

Themen
International Energy AgencyIran
Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.

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