
Ökonomen von QNB schätzen die Carry-Trade-Bestände auf knapp 40 Milliarden Dollar. Die gesamten Lira-Positionen ausländischer Anleger beliefen sich auf 132 Milliarden Dollar.
Der Bestand ausländischer Anleger an Carry Trades in der Türkei liegt bei etwa 40 Milliarden Dollar und damit nahe dem höchsten Stand seit 2019. Zu diesem Ergebnis kommen Ökonomen von QNB in einer Analyse. Sie beziffern die gesamten türkischen Lira-Positionen ausländischer Anleger auf 132 Milliarden Dollar.
Darin enthalten sind laut der Analyse 93 Milliarden Dollar an zinsbringenden Anlagen und 39 Milliarden Dollar in Aktien. Die Carry-Trade-Position wurde anhand indirekter Daten geschätzt, darunter außerbilanzielle Positionen der Banken, da direkte Zahlen zu diesen Transaktionen nicht veröffentlicht werden.
Für die jüngste Berechnung berücksichtigte die Analyse im Juli eine Netto-Short-Position der Unternehmen in Fremdwährungen von 7,8 Milliarden Dollar, eine Long-Position der Banken von 48,3 Milliarden Dollar in Devisentermingeschäften und Swaps sowie eine Devisentermin-Verkaufsposition der Zentralbank von 0,2 Milliarden Dollar. Der historische Höchststand lag 2018 bei 63 Milliarden Dollar.
Ausländische Anleger hielten der Analyse zufolge im Juli Lira-Einlagen von 27,5 Milliarden Dollar. Dieser Betrag habe sich binnen drei Jahren nahezu verdoppelt. Zugleich warnte die Analyse davor, alle Einlagen als schnell abziehbare Anlagen wie Carry Trades zu betrachten.
Zum Ende des Septembers hielten ausländische Anleger der Analyse zufolge zudem 17,1 Milliarden Dollar in Staatsanleihen und 3,6 Milliarden Dollar in inländischen Anleihen des Privatsektors. Ihr Portfolio an Investmentfonds bezifferte die Analyse im Juli auf 10,6 Milliarden Dollar. Die Zahlungsbilanzdaten weisen für August auf einen Anstieg um 0,6 Milliarden Dollar hin.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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