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Märkte24. September 20262 Min. Lesezeit

Jon Taffer verkleinert Tavern-Konzept, um den Umsatz je Quadratfuß zu steigern

Der Moderator von Bar Rescue sagt, kleinere Restaurants und straffere Zeitpläne könnten die Wirtschaftlichkeit von Franchisebetrieben verbessern. Eigentümer müssten jedoch weiterhin Umsatz und Arbeitsaufwand genau prüfen.

Jon Taffer zufolge erzielt ein kleineres Format von Taffer’s Tavern rund 40 % mehr Umsatz pro Quadratfuß als das ursprüngliche Konzept. Laut einem Porträt von Entrepreneur vom 22. September sind drei traditionelle Restaurants und ein Schnellrestaurant des Franchisebetriebs geöffnet.

Die ursprünglichen Tavernen waren etwa 5.000 bis 6.000 Quadratfuß groß. Taffer sagte Entrepreneur, die neuere Version umfasse rund 2.500 Quadratfuß. Sie sei dadurch leichter zu betreiben und biete zugleich Platz für mehr Geschäft auf kleinerer Fläche. Der Vergleich von 40 % stammt von Taffer und ist keine unabhängig überprüfte Leistungskennzahl.

Das Unternehmen hat auch die Öffnungszeiten einiger Restaurants geändert. Taffer sagte, der Standort in Orlando lasse das Mittagessen unter der Woche aus und öffne um 16:00 Uhr, sodass eine zweite Tagschicht entfalle. Der Ansatz verkürzt die geplanten Betriebszeiten, hängt aber von der lokalen Nachfrage ab.

Diese Änderungen spiegeln ein umfassenderes Franchiseversprechen wider: Eigentümer sollen Systeme für Kostenkontrolle, Buchhaltung und einheitliche Abläufe erhalten, statt alle Prozesse selbst aufbauen zu müssen. Taffer war Franchise-Nehmer und Berater, bevor er seine eigene Restaurantmarke gründete.

Kaufinteressenten sollten ein Franchise nach seiner Fähigkeit beurteilen, Umsatz zu erzielen, und nicht nur nach Schulungen oder Betriebshandbuch, sagt er. Eine Frage, die er empfiehlt: Wie haben sich die unternehmensweiten Umsätze der bestehenden Standorte gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entwickelt?

Taffer rät Kaufinteressenten außerdem, vor der Vertragsunterzeichnung einen laufenden Standort zu besichtigen. Service, Essen und täglicher Betrieb vor Ort könnten zeigen, ob das Geschäft zum Käufer und zum lokalen Markt passt.

Bei Taffer’s Tavern sei Erfahrung in der Gastronomie weniger wichtig als Gespür für Kundenservice und Einsatzbereitschaft, sagt er. Die eigenen Unterlagen des Franchisebetriebs führen Lizenzgebühren von 6 % und einen separaten Marketingbeitrag von 2 % auf. Diese Kosten schmälern den Umsatz eines Standorts, bevor weitere Ausgaben anfallen.

Die kleinere Fläche macht den Betrieb nicht zu einer passiven Geldanlage. Taffer warnt Interessenten vor langen Schichten, späten Inventurzählungen und Personalmangel, der einen Eigentümer an die Spülstation bringen könne. Sein Modell soll den Betrieb vereinfachen, nicht die Arbeit beseitigen.

Taffer's TavernJon Taffer

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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