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Aktien24. September 20261 Min. Lesezeit

JPMorgan startet Beobachtung von Sigma Lithium mit Overweight-Rating

Die Bank sieht eine kostengünstige Expansion und ein Defizit am Lithiummarkt als Unterstützung für Sigma. Risiken bei der Umsetzung und Rechtsstreitigkeiten bleiben jedoch bestehen.

JPMorgan hat die Beobachtung von Sigma Lithium mit einer Overweight-Einstufung und einem Kursziel von 20 C$ aufgenommen. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 21. September hervor. Nach Ansicht der Bank spiegelt die Bewertung des Bergbauunternehmens seine Wachstumsaussichten nicht vollständig wider.

JPMorgan rechnet damit, dass der Lithiummarkt bis 2029 im Defizit bleibt. 2026 dürfte das Angebot am knappsten sein, die Preise dürften 2027 ihren Höchststand erreichen. Als Preisstütze verweist die Bank auf die steigende Nachfrage, unter anderem aus dem Bereich der Energiespeicherung.

Ein weiterer Teil der Investmentthese ist der Ausbau des Betriebs Grota do Cirilo von Sigma in Brasilien. Die derzeitige Jahreskapazität liegt bei 330.000 Tonnen Lithiumkonzentrat. Bis Ende 2027 will das Unternehmen sie auf 580.000 Tonnen und bis Ende 2028 auf 830.000 Tonnen steigern.

Sigma rechnet nach eigenen Angaben damit, in den kommenden 12 Monaten 240.000 Tonnen und im Geschäftsjahr 2027 330.000 Tonnen zu produzieren. Diese Ziele setzen weitere Verbesserungen im Betrieb sowie die Lieferung und Inbetriebnahme neuer Anlagen voraus.

Die jüngsten Ergebnisse sprechen für ein höheres Produktionstempo. Sigma meldete für das zweite Quartal eine Produktion von 35.400 Tonnen, 52 % mehr als im ersten Quartal, sowie eine Rekord-EBITDA-Marge von 47 %.

Zur JPMorgan-These gehört auch, dass Sigma nach früheren Schwankungen bei Produktion und Kosten den Bergbaubetrieb künftig selbst steuert. Die Bank erwartet, dass dadurch die Versorgung der Anlage gleichmäßiger wird und die Kosten sinken.

Neben dem Bau und dem Hochfahren der Produktion bestehen weitere Risiken. Sigma hat zudem eine vorläufige Entscheidung eines brasilianischen Gerichts angefochten, die Berichten zufolge seine Umweltgenehmigungen betrifft. Das Unternehmen erklärte, der Betrieb laufe weiter und es habe keine formelle Mitteilung über die Entscheidung erhalten.

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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