
Polaris hob den Verkauf der Bank und den größeren Aktienrückkauf von ORIX hervor. Anleger wägen einmalige Gewinne gegen die langfristigen Wachstumspläne des Unternehmens ab.
Im Anlegerbrief für das zweite Quartal hob Polaris Capital den Verkauf der Bank von ORIX und die Pläne für Ausschüttungen an die Aktionäre hervor. ORIX hat sich bereit erklärt, sämtliche Anteile an ORIX Bank für 370 Milliarden Yen oder etwa 2,3 Milliarden Dollar an Daiwa Next Bank zu verkaufen.
Die Vereinbarung wurde am 27. April unterzeichnet. Der Abschluss ist bis Oktober 2026 vorgesehen. ORIX erwartet, dass die Transaktion im Geschäftsjahr bis zum 31. März 2027 einen Vorsteuergewinn von etwa 124,2 Milliarden Yen einbringt.
Dieser Gewinn macht einen erheblichen Teil des Ausblicks für das Geschäftsjahr aus, ist aber kein wiederkehrender Ertrag. ORIX prognostiziert für das Geschäftsjahr 2027 einen Nettogewinn von 530 Milliarden Yen nach 447,3 Milliarden Yen im Geschäftsjahr 2026 sowie einen Vorsteuergewinn von 760 Milliarden Yen. Der Gewinn aus dem Verkauf der Bank trägt dazu bei, die Prognose anzuheben.
Auch der Plan für Kapitalrückführungen fällt umfangreicher aus. ORIX genehmigte bis März 2027 Aktienrückkäufe im Umfang von bis zu 250 Milliarden Yen. Im vorangegangenen Geschäftsjahr hatte das Unternehmen Aktien im Wert von 150 Milliarden Yen zurückgekauft. Die Dividendenprognose liegt bei mindestens 156,10 Yen je Aktie oder bei 39 % des bereinigten Gewinns je Aktie, falls dieser Betrag höher ausfällt.
ORIX stellt den Verkauf als Teil eines umfassenderen Kurswechsels dar, der auf höhere Kapitalrenditen und den Ausbau des Vermögensverwaltungsgeschäfts abzielt. Das Unternehmen hat sich für 2035 eine Eigenkapitalrendite von 15 % und einen Nettogewinn von 1 Billion Yen zum Ziel gesetzt.
Die Bank hatte im Geschäftsjahr 2026 einen Segmentgewinn von 27,2 Milliarden Yen erzielt. Der Verkauf bringt Liquidität und einen kurzfristigen Ergebnisschub, entzieht den Ergebnissen von ORIX aber auch die künftigen Gewinne dieses Geschäfts.
Anleger werden darauf achten, ob ORIX die Übertragung bis Oktober abschließt und wie das Unternehmen den Erlös einsetzt. Langfristig wird entscheidend sein, ob Veräußerungen von Beteiligungen und ein größerer Aktienrückkauf zu höheren wiederkehrenden Erträgen und besseren Renditen führen, statt sich auf einmalige Veräußerungsgewinne zu stützen.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
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