
FinCEN zufolge wickelte die Börse über fünf Jahre Transaktionen in Höhe von mindestens 16 Milliarden Dollar mit Verbindungen zu illegalen Aktivitäten ab.
Das US-Finanzministerium hat Finanzinstitute angewiesen, keine Überweisungen mehr an die Kryptobörse MEXC Global oder von ihr zu bearbeiten. FinCEN zufolge wickelte die Börse von Mai 2021 bis Mai 2026 Transaktionen in Höhe von mindestens 16 Milliarden Dollar mit Verbindungen zu illegalen Aktivitäten ab.
Die Behörde brachte die Aktivitäten mit der Umgehung von Sanktionen, Cyberkriminalität und sanktionierten Gruppen im Iran, in Russland und Nordkorea in Verbindung. Knapp 1,5 Milliarden Dollar entfielen demnach auf die Umgehung russischer Sanktionen, darunter 232 Millionen Dollar an direkten Transaktionen mit sanktionierten Unternehmen.
FinCEN erklärte, MEXC habe „schwerwiegende Defizite“ bei seinen Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche. Die Börse habe noch im Juni 2026 Geschäfte mit den sanktionierten russischen Börsen Garantex und Grinex abgewickelt.
Die Anordnung untersagt US-Finanzinstituten, Überweisungen im Zusammenhang mit MEXC abzuwickeln, und tritt 30 Tage nach ihrer Veröffentlichung im Federal Register in Kraft. Das Finanzministerium erließ sie auf Grundlage einer Bestimmung des Combating Russian Money Laundering Act.
Die Maßnahme ist Teil der Operation Economic Outcast, einer Kampagne des Finanzministeriums gegen Finanzunternehmen, denen vorgeworfen wird, Iran bei der Umgehung von Sanktionen zu helfen. Finanzminister Scott Bessent erklärte, das Ministerium werde seine Bemühungen fortsetzen, dem iranischen Regime den Zugang zu Finanzkanälen zu erschweren.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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