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Trumps Dieselplan mit Russland stößt auf die Realität des Angebots

Makkler Newsroom
15. Oktober 2026 · Nach einer Meldung von DW Türkçe, Ekonomim

Die angekündigten Lieferungen aus Russland sind gemessen am US-Bedarf gering, während kriegsbedingte Störungen das Angebot an Raffinerieprodukten weiter einschränken.

Das Wichtigste

  • Die angekündigte sofortige Lieferung von 2,2 Millionen Barrel aus Russland liegt unter dem US-Dieselbedarf eines Tages.
  • Die in den Berichten angeführten Kpler-Daten beziffern den Durchfluss raffinierter Kraftstoffe durch die Straße von Hormus auf etwa 677.000 Barrel pro Tag.
  • Den angeführten EIA-Daten zufolge kostet Diesel in den USA 6,30 Dollar je Gallone, nachdem der Preis binnen zwölf Monaten um rund 60 % gestiegen ist.

Der Dieselplan von US-Präsident Donald Trump mit Russland dürfte die Preise kurzfristig kaum deutlich senken. Nach Schätzungen von Our World in Data würden die 2,2 Millionen Barrel, die Russland sofort liefern sollte, den täglichen US-Bedarf von rund 4 Millionen Barrel nicht decken.

Trump sagte am 9. Oktober, er werde die Sanktionen gegen Russland vorübergehend aussetzen und russischen Diesel importieren. Die Preise würden dadurch rasch fallen, sagte er voraus. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte die Liefervereinbarung am 13. Oktober.

Angebotsengpässe bleiben für Analysten ein zentrales Thema. Samina Sultan vom Institut der deutschen Wirtschaft verwies auf den Iran-Krieg und die gleichzeitige Schließung der Straße von Hormus und der Meerenge Bab al-Mandab. Diese hätten zu Produktionsausfällen und erschwerten Transporten von Kraftstoffen geführt.

Von Kpler-Daten, auf die sich die Berichte stützen, geht hervor, dass wieder rund 13,5 Millionen Barrel Rohöl pro Tag die Straße von Hormus passieren. Bei Raffinerieprodukten wie Diesel sind es etwa 677.000 Barrel täglich, nach 3,6 Millionen vor dem Krieg.

Die angeführten EIA-Daten beziffern den Dieselpreis in den USA auf 6,30 Dollar je Gallone. Das entspricht einem Anstieg um rund 60 % binnen zwölf Monaten. Selbst die von Trump genannten insgesamt 35,8 Millionen Barrel würden laut Our World in Data nur etwa neun Tagen des inländischen US-Verbrauchs entsprechen.

ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski warnte, ein Exportverbot würde die Engpässe lediglich anderswohin verlagern, statt sie zu beheben, und zugleich die globalen Preise nach oben treiben. Sultan sagte, die Regierung habe die Idee einer Exportbeschränkung wegen des Risikos höherer Preise in den USA verworfen.

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DieselRussiaUnited States
Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.

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