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Rohstoffe23. September 20262 Min. Lesezeit

US-Diesel erreicht erneut Rekord, während Versorgungsrisiken anhalten

Der Tagesdurchschnitt der AAA lag bei über 6,51 Dollar je Gallone, während die Wochenmessung der EIA 6,529 Dollar erreichte. Die Kraftstoffkosten belasten Transport und Landwirtschaft.

Der durchschnittliche Dieselpreis in den USA erreichte am Montag, 21. September, 6,5107 Dollar je Gallone – ein Rekord in den Tagesdaten der AAA. Die wöchentliche Erhebung der Energy Information Administration bezifferte den landesweiten Durchschnitt für die Woche bis zum 21. September auf 6,529 Dollar. Die Messungen beziehen sich auf unterschiedliche Erhebungszeiträume, zeigen aber beide historische Höchststände.

Der jüngste Preissprung erfolgt vor dem Hintergrund eines breiteren Schocks bei der Kraftstoffversorgung, der mit dem Krieg mit dem Iran und Störungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zusammenhängt. Die Meerenge ist eine wichtige Route für Öl- und Kraftstofflieferungen. Die Associated Press berichtete, dass sich dort ein großer Teil des Tankerverkehrs staute.

Damit hängen die Dieselpreise sowohl von den Rohölkosten als auch von der knappen Versorgung mit raffinierten Kraftstoffen ab. Die Dieselpreise in den USA hatten laut AP bereits Anfang September die Marke von 6 Dollar je Gallone überschritten, nachdem Störungen bei der Ölversorgung die Kraftstoffkosten in die Höhe getrieben hatten.

Der Preisanstieg trifft nicht nur Autofahrer an der Zapfsäule. Diesel treibt einen großen Teil der Lkw-Flotte an, die Waren quer durchs Land transportiert. Höhere Kraftstoffrechnungen können daher die Lieferkosten steigern und die Margen von Transportunternehmen belasten.

Die Preiswelle trifft Landwirte während der Erntezeit, in der Traktoren, Mähdrescher und Lastwagen große Mengen Kraftstoff verbrauchen. Die Los Angeles Times berichtete, dass Rekordpreise für Diesel die Kosten erhöhten, während US-Landwirte Mais und Sojabohnen ernteten.

Der Wochenwert der EIA stieg von 6,285 Dollar in der Woche bis zum 14. September auf 6,529 Dollar eine Woche später – ein Anstieg um 24,4 Cent. Der wöchentliche Sprung zeigt, dass der Kostendruck über den von der AAA gemeldeten Tagesrekord hinaus anhielt.

Für die Kraftstoffmärkte wird sich nun zeigen, ob sich der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus verbessert und ob sich die Versorgung mit Rohöl und raffinierten Kraftstoffen entspannt. Bis dahin belastet der teure Diesel direkt den Straßengüterverkehr und die Landwirtschaft – und die Preise, die Unternehmen für den Warentransport verlangen.

DieselEIAAAA

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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