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Wirtschaft24. September 20262 Min. Lesezeit

Investment Association fordert vor dem Haushalt stabile Regeln für die Rentenbesteuerung

Einer Umfrage zufolge erschweren Änderungen der Rentenpolitik 38 % der Erwachsenen im Vereinigten Königreich die Planung; die Branche fordert verlässliche steuerliche Rahmenbedingungen.

Die Investment Association forderte die britische Regierung auf, vor dem Haushalt langfristige Sicherheit bei der Besteuerung von Renten zu schaffen. Änderungen der Politik erschwerten die Altersvorsorgeplanung, erklärte sie. In einer Umfrage der IA gaben 38 % der Erwachsenen an, Änderungen der Rentenpolitik machten es schwieriger, für die Zukunft zu planen.

Die von Opinium vom 11. bis 15. September durchgeführte Befragung umfasste 2.000 Erwachsene im Vereinigten Königreich. 34 % befürchteten, dass die steuerlichen Vorteile von Renten nach dem Herbsthaushalt gekürzt werden könnten. 33 % sagten, sie würden mehr sparen, wenn die Steuerregeln während ihres Berufslebens weitgehend stabil blieben.

Der Branchenverband fordert einen dauerhaften Rahmen, der Sparern hilft, zu verstehen, wie Rentenbeiträge im Laufe der Zeit besteuert werden. Er argumentiert, Unsicherheit vor wichtigen Haushaltsentscheidungen könne das Vertrauen schwächen und Menschen zu kurzfristigen Entscheidungen veranlassen.

Der Verband rief die Minister außerdem dazu auf, von weiteren Erhöhungen der Steuer auf Kapitalgewinne abzusehen und die unkomplizierte Ausgestaltung steuerfreier Individual Savings Accounts zu bewahren. Diese Maßnahmen würden dazu beitragen, langfristigeres Investieren zu fördern.

Ein weiterer Vorschlag ist die Abschaffung der Stempelsteuer auf Aktien. Die IA zufolge hat das Vereinigte Königreich weltweit die höchste Steuer auf Aktiengeschäfte. Zugleich sank die Zahl der Unternehmen im Hauptmarkt der London Stock Exchange von knapp 1.700 im Jahr 2006 auf 909 im Juli 2026. Die Zahlen zeigen einen schrumpfenden Markt, belegen aber nicht, dass die Stempelsteuer dafür verantwortlich ist.

Die IA verwies auch auf Abzüge von Anlegern vor dem Haushalt des vergangenen Jahres. Im Oktober 2025 zogen Privatanleger nach Angaben des Verbands 4,5 Milliarden Pfund aus Anlagen ab, darunter 1,4 Milliarden Pfund aus britischen Aktien. Hintergrund waren Sorgen über mögliche Steueränderungen.

Der Verband stellt einen Zusammenhang zwischen der finanziellen Sicherheit von Haushalten im Ruhestand und Investitionen in britische Unternehmen her. Private Renten müssten eine größere Rolle spielen, wenn die Ausgaben für staatliche Renten stiegen, erklärt er. Stabile Regeln könnten zu höheren Ersparnissen anregen und britischen Unternehmen Kapital bereitstellen.

Der Haushalt wird zeigen, ob der Finanzminister einen der Vorschläge aufgreift. Bis dahin drängt die IA auf klare Grundsätze für die Rentenbesteuerung, weniger Hürden für Investitionen und ein größeres Angebot an Anlagemöglichkeiten im Vereinigten Königreich.

Investment AssociationUK GovernmentLondon Stock Exchange

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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