
Die Aktie legte zu, nachdem Vicor eine neue Lizenz für KI-Hardware bekannt gegeben hatte – wenige Tage bevor Lizenzgebühren aus dem Deal die Prognose für das Quartalswachstum verdoppelten.
Vicor-Aktien legten in der Woche bis einschließlich 21. September um 21,2 % zu, bevor das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss seinen Ausblick für das dritte Quartal anhob. Auslöser zuvor war ein Lizenzdeal, den Anleger als potenzielle neue Einnahmequelle betrachteten.
Am 16. September kündigte Vicor eine nicht-exklusive Lizenz an, die es einem nicht genannten Anbieter von KI-Hardware erlaubt, bei anderen Zulieferern Module zu beziehen, die unter Vicors Patente für Vertical Power Delivery fallen. Die Technologie des Unternehmens versorgt Hochleistungsrechner und Netzwerkprozessoren mit Strom.
Die Mitteilung kam nach Handelsschluss. In der nächsten Sitzung, am 17. September, stieg Vicors Aktie laut Zacks um 17,7 % und schloss bei 216,39 Dollar. Dieser Kursanstieg erfolgte, bevor Vicor offenlegte, wie sich die Lizenz auf die kurzfristige Prognose auswirken würde.
Der finanzielle Effekt wurde am 21. September deutlicher. Vicor hob seine Prognose für das sequenzielle Umsatzwachstum im dritten Quartal auf mehr als 20 % an, nach zuvor knapp 10 %, und verwies dabei auf Lizenzgebühren aus der neuen Vereinbarung. Beim sequenziellen Wachstum wird der Umsatz mit dem Vorquartal verglichen.
Das Timing erklärt, warum die Aktie bereits vor der Änderung des Ausblicks anzog: Anleger reagierten zunächst auf die Lizenzankündigung und erhielten anschließend die Bestätigung, dass die Vereinbarung in diesem Quartal Lizenzgebühren einbringen würde. Vicor zufolge hatten sich vier Unternehmen aus dem Kreis der OEMs und Hyperscaler Lizenzen für die Stromversorgungstechnologie gesichert.
Die Vereinbarung ist nicht exklusiv, sodass der Lizenznehmer die abgedeckten Module auch bei anderen Zulieferern als Vicor beziehen kann. Damit kann das Unternehmen Lizenzgebühren einnehmen, auch wenn es nicht jedes von einem Kunden verwendete Modul selbst herstellt. Die finanziellen Bedingungen der Lizenz gab das Unternehmen nicht bekannt.
Anleger wägen zudem ab, ob Vicor genügend Produkte herstellen kann, um die Nachfrage zu bedienen. Am 11. September teilte das Unternehmen mit, dass es zwei Standorte in New Hampshire für geplante Fertigungsstätten kaufe und sich sein bestehendes Werk der Kapazitätsgrenze nähere. Die neuen Anlagen sollen die Produktion für KI-Kunden ausweiten.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
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