
Der Verwaltungsrat wies ein Angebot über 7,35 Dollar je Aktie zurück und führte einen befristeten Aktionärsrechteplan ein. Zugleich arbeitet das Unternehmen daran, den Umsatzrückgang in den USA aufzuhalten.
Wendy’s hat ein Angebot über 1,4 Milliarden Dollar von einer Gruppe unter Führung von Trian Fund Management abgelehnt, die das Unternehmen kaufen und von der Börse nehmen wollte. Die Gruppe bot 7,35 Dollar je Aktie in bar. Ein unabhängiger Ausschuss des Verwaltungsrats befand den Preis jedoch als deutlich zu niedrig angesichts des Unternehmenswerts.
Parallel zur Ablehnung führte Wendy’s einen zeitlich befristeten Aktionärsrechteplan ein. Dieser soll verhindern, dass ein Investor ohne Zustimmung des Verwaltungsrats mehr als 15 % des Unternehmens erwirbt. Wird der Plan ausgelöst, könnten bestehende Aktionäre Aktien mit einem Abschlag kaufen. Dadurch würde der Anteil eines Investors verwässert, der die Kontrolle anstrebt.
Trian und mit dem Unternehmen verbundene Parteien halten laut einer regulatorischen Einreichung 16,3 % der Wendy’s-Aktien. Die Gruppe von Nelson Peltz arbeitet mit dem Restaurantbetreiber Flynn Group sowie den Investmentfirmen BlueFive Capital und Sixth Street Partners zusammen.
Das Angebot kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Wendy’s unter dem neuen CEO Bob Wright einen Sanierungsplan verfolgt. Die vergleichbaren Restaurantumsätze in den USA sanken im dritten Quartal um 5,7 %. Das bereinigte Ergebnis lag mit 13 Cent je Aktie über den Erwartungen. Zudem hatte das Unternehmen seinen Jahresausblick zurückgezogen und die Dividende gesenkt, wie der Artikel berichtete.
Wendy’s unterzeichnete außerdem eine Absichtserklärung zum Kauf von bis zu 163 Restaurants vom Franchisebetreiber Meritage Hospitality Group. Das Unternehmen hat das Frühstück in seinen US-Restaurants zur Option gemacht und richtet den Fokus auf Mittag- und Abendessen sowie späte Mahlzeiten.
Zum Handelsschluss am Freitag notierten die Wendy’s-Aktien bei 8,15 Dollar und damit 2,64 % über dem Schlusskurs des Vortags. Zacks-Stratege Andrew Rocco sagte, Trian könnte sein Angebot erhöhen, Unterstützung von Aktionären für eine Neubesetzung des Verwaltungsrats suchen oder den Sanierungsplan des Unternehmens unterstützen.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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