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Wirtschaft24. September 20262 Min. Lesezeit

16 US-Transportunternehmen melden innerhalb von weniger als einem Monat Insolvenz an

Die Insolvenzanträge betreffen Unternehmen vom Ein-Lkw-Betrieb bis zu mittelgroßen Fuhrparks. Zugleich steigen die Dieselpreise, während das Frachtaufkommen im August zurückging.

Mindestens 16 US-amerikanische Speditions-, Liefer- und Transportunternehmen haben zwischen Ende August und dem 21. September Insolvenzverfahren eingeleitet. Das geht aus Gerichtsunterlagen und Unternehmensdaten hervor, die FreightWaves ausgewertet hat. Die Fälle umfassen sowohl Anträge auf Liquidation nach Chapter 7 als auch Versuche, das Unternehmen unter Chapter 11 zu sanieren.

Die Anträge betreffen unterschiedliche Betriebe: von Speditionen mit nur einem Lkw über regionale Fuhrparks bis hin zu Zustellunternehmen für die letzte Meile. Auch geht es um allgemeine Fracht, Baustoffe, Agrartransporte und Spezialtransporte – nicht nur um einen einzelnen Bereich des Transportgewerbes.

Einige Chapter-11-Anträge zeigen den finanziellen Druck. Die in Bolingbrook im Bundesstaat Illinois ansässige Globemaster, die 51 Zugmaschinen betreibt, gab Vermögenswerte von 500.000 Dollar bis 1 Million Dollar und Verbindlichkeiten von 1 bis 10 Millionen Dollar an. Pacer Transport aus Louisiana führte Vermögenswerte von weniger als 50.000 Dollar bei Verbindlichkeiten von 1 bis 10 Millionen Dollar auf.

In anderen Fällen geht es um für kleine Unternehmen beträchtliche Belegschaften. Das texanische Transportunternehmen Xoco Transport gab an, über mehr als 40 Zugmaschinen, 65 Fahrer und 70 Anhänger zu verfügen. Der Zustelldienstleister CLJ Transporting aus Florida, ein Amazon Delivery Service Partner, meldete 18 Lkw und 30 Fahrer.

Ein Verfahren nach Chapter 11 bedeutet nicht automatisch, dass ein Unternehmen den Betrieb eingestellt hat. Es bietet einem Unternehmen die Möglichkeit, sich neu aufzustellen, während Chapter 7 in der Regel eine Liquidation nach sich zieht. Der Ausgang ist für Fahrer, Kunden und Gläubiger wichtig. Aus den Anträgen allein geht jedoch nicht hervor, ob Arbeitsplätze oder Dienstleistungen weggefallen sind.

Der finanzielle Druck wächst, während die Kraftstoffkosten steigen und die Frachtaktivität nachlässt. Die Energy Information Administration bezifferte den durchschnittlichen US-Einzelhandelspreis für Diesel in der Woche zum 21. September auf 6,529 Dollar je Gallone. Vier Wochen zuvor hatte er bei 5,454 Dollar je Gallone gelegen.

Die American Trucking Associations teilte mit, dass ihr saisonbereinigter Index für den Frachtverkehr gewerblicher Transportunternehmen im August um 0,5 % gesunken sei. Im Juli war er bereits um 1,2 % zurückgegangen. Der Index misst das von Speditionen beförderte Frachtaufkommen. Ein monatlicher Rückgang erklärt jedoch nicht, warum ein einzelnes Unternehmen Insolvenz angemeldet hat.

Als Nächstes werden die Gerichtsverfahren zeigen, welche Speditionen unter Chapter 11 saniert werden können und welche Fälle auf eine Liquidation zusteuern. Entscheidend für die Branche wird sein, ob sich das Frachtaufkommen so weit erholt, dass es die steigenden Kraftstoff- und sonstigen Betriebskosten ausgleicht.

Xoco TransportGlobemasterCLJ TransportingPacer TransportJett Transport & Materials

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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