
Beschränkungen in Raffinerien und sinkende Lagerbestände halten die Diesel-Märkte unter Druck, obwohl sich die Rohölströme aus dem Nahen Osten erholen.
Die Märkte für Diesel und Gasöl dürften bis zum ersten Halbjahr 2027 angespannt bleiben, erklärte die Internationale Energieagentur (IEA). Störungen in Raffinerien und niedrige Lagerbestände begrenzten das Kraftstoffangebot.
Nach Schätzung der IEA gingen die Diesel-Exporte aus Russland und dem Nahen Osten im September um 1,3 Millionen Barrel pro Tag zurück. Höhere Lieferungen aus anderen Quellen konnten den Ausfall nur teilweise ausgleichen. Die weltweiten Diesel-Exporte sanken gegenüber dem Vorjahr um 700.000 Barrel pro Tag.
Die Erholung der Rohölströme hat nicht zu einer größeren Versorgung mit Raffinerieprodukten geführt. Die IEA rechnet gegen Jahresende mit einer höheren Raffinerieaktivität, erklärte jedoch, dass das Angebot in diesem Quartal weiterhin hinter der Nachfrage zurückbleiben werde. In der zweiten Jahreshälfte 2027 dürfte sich der Markt entspannen. Bis dahin dürften die Lagerbestände kaum wieder aufgefüllt werden.
US-Futures auf Diesel mit extrem niedrigem Schwefelgehalt und europäische Gasöl-Futures stiegen diese Woche laut Ole Hansen, Stratege bei Saxo Bank, wieder auf mehr als 200 Dollar je Barrel-Äquivalent. Zusätzliche Rohölexporte könnten den Rückgang der Raffinerieproduktion nicht ausgleichen, sagte er.
Die IEA warnte, dass hohe Dieselpreise die Transport- und Warenkosten in die Höhe treiben und den Inflationsdruck verstärken. Diesel wird im Güterverkehr, in der Landwirtschaft und in der Industrie eingesetzt. Engpässe seien daher ein größeres wirtschaftliches Risiko als ein alleiniger Anstieg der Benzinpreise.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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