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Märkte23. September 20262 Min. Lesezeit

KPOT führt Deliverect-Bestellsystem in seinem gesamten US-Netzwerk ein

Die Hot-Pot-Kette verbindet Bestellungen von Online-Marktplätzen mit den Kassensystemen ihrer Restaurants und vereinheitlicht den digitalen Betrieb an mehr als 140 Standorten.

Eine Lieferbestellung bei KPOT wird unabhängig davon, über welchen Drittanbieter-Marktplatz sie eingeht, stets über denselben Ablauf in das Kassensystem des Restaurants übertragen. Das ist die zentrale operative Neuerung der am September 22 bekannt gegebenen Vereinbarung der Kette mit Deliverect.

KPOT will die Bestellaggregations- und Menüverwaltungsplattform von Deliverect in mehr als 140 Restaurants in den USA einführen. Das System soll Bestellungen von Marktplätzen an die Kassensysteme der einzelnen Standorte weiterleiten und dem Franchise-Netzwerk ermöglichen, Menüänderungen zentral vorzunehmen, statt separate Kanäle Filiale für Filiale zu aktualisieren, heißt es in der Mitteilung von Deliverect. Die Unternehmen nannten weder die beteiligten Liefermarktplätze noch die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung.

Der Vorteil liegt weniger in einer neuen Bestellmöglichkeit als in weniger Übergaben hinter den Kulissen. Wenn Marktplätze, Menüs und Restaurantsysteme getrennt voneinander betrieben werden, müssen Beschäftigte womöglich mehrere Bestelleingänge im Blick behalten und die Verfügbarkeit von Artikeln kanalübergreifend abstimmen. Deliverect zufolge vereinheitlicht seine Plattform diese Verbindungen. In der technischen Dokumentation des Unternehmens wird beschrieben, wie Bestellungen über angebundene Kanäle eingehen und an Kassensysteme weitergeleitet werden, während Produktinformationen zwischen den Systemen synchronisiert werden.

Für eine Franchisekette kann die zentrale Steuerung ebenso wichtig sein wie die Geschwindigkeit. Eine einmal vorgenommene Menüänderung lässt sich an Standorte und Bestellkanäle verteilen, während ein einheitlicher Bestellablauf den Bedarf verringern kann, dass Beschäftigte Bestellungen von Marktplatz-Tablets erneut ins System eingeben. Dabei handelt es sich um angestrebte Vorteile der Lösung, nicht um ausgewiesene Ergebnisse: KPOT und Deliverect haben keine Leistungsdaten veröffentlicht und weder eine Verringerung von Fehlern noch von Arbeitsaufwand oder Abwicklungszeiten beziffert.

Der Schritt erfolgt, während KPOT ein Konzept ausbaut, das auf interaktivem koreanischem Barbecue und Hot Pot zum Festpreis mit unbegrenztem Verzehr basiert. Laut der Mitteilung von Deliverect betreibt die Kette mehr als 140 Restaurants in den USA; auf der KPOT-Website sind mehr als 100 geöffnete Standorte und über 50 weitere in Entwicklung aufgeführt. Die Zahlen beruhen auf unterschiedlichen Beschreibungen des Netzwerks, und das Unternehmen hat keine standortweise Aufschlüsselung vorgelegt.

Victor Chow, Senior Vice President und Partner von KPOT, sagte, das System werde dem Franchise-Netzwerk mehr zentrale Kontrolle über Bestellungen von Drittanbietern geben. Die größere Bewährungsprobe wird die Umsetzung sein: Eine einheitliche digitale Ebene kann den Bestellablauf vereinfachen, doch jedes Restaurant muss weiterhin Menüs, Verfügbarkeit und Küchenbetrieb aufeinander abstimmen, während das Netzwerk wächst.

KPOTDeliverect

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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