
Reeder nehmen kleinere, häufigere Kraftstoffmengen an Bord, da sich Lieferfenster verlängern und Sicherheitsrisiken die Nachfrage zwischen Häfen verschieben.
Die Preise für Schiffskraftstoff liegen laut von Ekonomim zitierten Branchendaten mehr als 70 % über dem Vorkriegsniveau. Sicherheitsrisiken beeinträchtigen Schifffahrtsrouten und Kraftstofflieferungen. Längere Umwege und weniger planbare Betankungen erhöhen den Kostendruck für Reeder.
Risiken rund um die Straße von Hormus und das Rote Meer haben einige Schiffe dazu veranlasst, längere Routen um Afrika zu nehmen. Das erhöht den Kraftstoffverbrauch und die Reisekosten, berichtete Ekonomim. Eine Analyse von OilPrice.com verwies ebenfalls auf Verzögerungen und eine begrenzte Verfügbarkeit in einigen Häfen. Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Kraftstoffart und Standort.
Der von OilPrice.com zitierte Ausblick von ENGINE vom 13. Oktober bezifferte das empfohlene Lieferfenster für schwefelarmes Schweröl in Singapur auf 11–18 Tage. Eine Woche zuvor waren es 10–15 Tage gewesen. Für Schweröl mit hohem Schwefelgehalt lag das Lieferfenster bei 11–17 Tagen.
Die Verfügbarkeit von schwefelarmem Schweröl in Fujairah hatte sich verbessert. Schweröl mit hohem Schwefelgehalt und schwefelarmes Marinediesel blieben jedoch knapp, hieß es in demselben Ausblick. OilPrice.com zitierte Vitols Schätzung, wonach die Schwerölströme durch die Straße von Hormus am 16. Oktober mindestens 800.000 Tonnen pro Monat unter dem Niveau vom Februar lagen.
Reuters berichtete am 16. Oktober, dass Reeder kleinere Bunkermengen häufiger einkauften, Vertragslaufzeiten verkürzten und auf alternative Häfen wie Port Louis, Colombo und Salalah auswichen. Ekonomim berichtete zudem von einer steigenden Kraftstoffnachfrage in Häfen auf Mauritius, in Afrika, Brasilien, Sri Lanka und Pakistan.
Von OilPrice.com zitierte Daten von General Index bezifferten die durchschnittlichen Preise für schwefelarmes Schweröl im September auf 872 Dollar je Tonne in Singapur und 939 Dollar in Fujairah. Gegenüber August waren die Durchschnittspreise um 6 % beziehungsweise 15,9 % gestiegen. Ekonomim zufolge könnten höhere Kraftstoffkosten und längere Routen die Frachtkosten erhöhen, insbesondere für Getreide, Ölsaaten und andere Massengüter.
Die Suezkanal-Behörde hat laut Ekonomim für Schiffe ab einem Alter von 25 Jahren verpflichtende technische Inspektionen und Tests eingeführt. Gebühren und Bearbeitungszeiten wurden noch nicht bekannt gegeben. Für Betreiber älterer Schiffe bedeutet das zusätzliche Kosten und mögliche Verzögerungen.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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