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Aktien23. September 20262 Min. Lesezeit

Piper Sandler senkt Cisco-Kursziel wegen Wachstumssorgen auf 125 Dollar

Der Analyst hält an seiner Neutral-Einstufung fest, während die Cisco-Aktie trotz starker jüngster Ergebnisse und einer umfangreichen KI-Umsatzprognose um 4,5 % fällt.

Die Cisco-Aktie fiel am Dienstag, 22. September, um 4,5 % und schloss bei 106,44 Dollar. Zuvor hatte Piper Sandler das Kursziel von 132 auf 125 Dollar gesenkt. Analyst James Fish hielt an seiner Neutral-Einstufung fest und signalisierte damit Vorsicht statt einer Herabstufung.

Die Bedenken des Unternehmens drehen sich um die Bewertung: Piper Sandler senkte sein angenommenes Kurs-Gewinn-Verhältnis aus Sorge, dass das Wachstum bei Herstellern von Netzwerkausrüstung seinen Höhepunkt erreichen könnte. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie lange die jüngste Nachfrage den Cisco-Aktienkurs noch stützen kann.

Die jüngsten Ergebnisse von Cisco waren stark. Der Umsatz im vierten Quartal des Geschäftsjahres erreichte 17,3 Milliarden Dollar und lag damit 18 % über dem Vorjahreswert. Im gesamten Geschäftsjahr 2026 stieg der Umsatz um 12 % auf 63,3 Milliarden Dollar.

Für das Geschäftsjahr 2027 stellte das Unternehmen einen Umsatz von 72,2 Milliarden bis 73,4 Milliarden Dollar in Aussicht. Verglichen mit dem Geschäftsjahr 2026 entspricht diese Spanne einem Wachstum von rund 14 % bis 16 %. Die Bewertungsbedenken von Piper deuten jedoch darauf hin, dass Anleger möglicherweise infrage stellen, wie nachhaltig dieses Tempo ist.

KI-Infrastruktur ist ein wesentlicher Teil des Ausblicks. Cisco erklärte, im Geschäftsjahr 2026 rund 4 Milliarden Dollar mit Hyperscalern, also großen Cloud-Anbietern, umgesetzt zu haben. Im Geschäftsjahr 2027 soll dieser Wert auf 7,5 Milliarden Dollar steigen.

Das Unternehmen meldete auch Anzeichen für eine breitere Nachfrage: Die Produktaufträge legten im vierten Quartal im Jahresvergleich um 35 % zu, ohne Hyperscaler um 25 %. Die Aufträge im Netzwerkgeschäft stiegen um 40 % und damit zum achten Quartal in Folge zweistellig.

Diese Stärke stellt Anleger vor zwei gegensätzliche Signale: robuste Aufträge und eine steile KI-Umsatzprognose auf der einen, die Sorge vor einer Abschwächung nach einer starken Wachstumsphase auf der anderen Seite. Die Cisco-Aktie hatte im Juni ein Rekordhoch erreicht und lag im Jahresvergleich rund 57 % im Plus, wie Quartz berichtet.

Als Nächstes wird sich zeigen, ob die Nachfrage über große Cloud-Kunden hinausreicht und die Jahresprognose von Cisco stützt. Hält das Wachstum an, bieten die aktuellen Auftragstrends Rückhalt. Lässt es nach, könnte Piper Sandlers niedrigere Bewertungsannahme stärker ins Gewicht fallen.

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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