
Indiens Börsenaufsicht will die Abrechnung von Derivaten von Schlussauktionen trennen. Analysten zufolge könnte die Änderung die Volatilität dämpfen und das Handelsvolumen stützen.
Indiens Börsenaufsicht führt ab dem 7. Dezember für die Abrechnung von Derivaten an Verfallstagen wieder die 30-Minuten-Methode des volumengewichteten Durchschnittskurses (VWAP) ein. Damit werden die Abrechnungskurse von der Schlussauktion (CAS) entkoppelt.
Bei auslaufenden Indexderivaten wird für die Abrechnung ein Indexwert herangezogen, der auf den VWAPs der enthaltenen Aktien während der letzten 30 Minuten des regulären Handels basiert. Bei Aktienderivaten gilt der VWAP der zugrunde liegenden Aktie. Für die von der Auktion erfassten Aktien bestimmt die CAS weiterhin die offiziellen Schlusskurse.
Die Änderungen folgen auf Beschwerden von Händlern über starke Kursschwankungen, seit die CAS am 3. August eingeführt wurde. Nach den angepassten Handelszeiten läuft der von der CAS erfasste Aktienhandel bis 15:30 Uhr; anschließend findet bis 15:40 Uhr die Auktion statt. Der Handel mit Indexderivaten dauert bis 15:45 Uhr, außer an Verfallstagen, an denen er um 15:30 Uhr endet.
Der Umsatz mit Derivaten an der NSE sank im August nach Einführung der CAS im Monatsvergleich um 19,2 % auf 34,48 Billionen Rupien, berichtete Reuters. Der Rückgang spiegelte auch strengere Regeln für die Kreditvergabe an Eigenhändler und höhere Transaktionssteuern wider.
Analysten zufolge könnte die VWAP-Änderung die Volatilität an Verfallstagen senken und Händler zurückholen, die ihre Handelsaktivität eingeschränkt hatten. Sie rechnen damit, dass sich die Handelsvolumina wieder dem Niveau vor Einführung der CAS annähern. Wie stark die Erholung ausfällt, sei jedoch ungewiss.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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